Neusprachlicher Zug
Was soll ich tun, wenn mein Kind am Ende der 4. Klasse nicht schon die sprachliche Begabung zeigt, die es sinnvoll erscheinen lässt, es in den "Bilingualen Zweig" einzuschulen, und ich es auch nicht mit Latein als erster Fremdsprache beginnen lassen möchte?
Ihr Kind ist im neusprachlichen Zug, also einer ganz "normalen" Gymnasialklasse, am Hansa-Gymnasium ebenso gut aufgehoben, wie in den anderen Zügen. Ihr Kind erhält dort das Angebot und die Förderung, die notwendig sind, um ihm die Voraussetzungen zu geben, die für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben notwendig sind.
Der Anfangsunterricht in der ersten Fremdsprache Englisch ist mit 5 Unterrichtsstunden pro Woche so intensiv angelegt, dass hier die Grundlagen gelegt werden, um in der Oberstufe mit Schülern des Z-Zuges mitzuhalten.
Darüber hinaus gibt es heute vielfältige Möglichkeiten, zum Beispiel durch einen Auslandsaufenthalt am Ende der Klasse 9, die Sprach – und Sprechfertigkeit in dieser Sprache zu vervollkommen.
Auch dass der Fachunterricht durchgängig auf Deutsch durchgeführt wird, kann durchaus von Vorteil sein. Die Zugänge zu den Inhalten dieser Fächer können so erleichtert, Interessen unter Umständen eher geweckt und besondere Begabungen in diesen Fächern frühzeitig erkannt werden. Diese können dann im Wahlpflichtbereich der Mittelstufe, zum Beispiel in den naturwissenschaftlichen Fächern, weiter gefördert und vertieft werden.
Durch die Möglichkeit der zweiten Fremdsprache Latein zu Beginn der Klasse 6 erhalten auch die Schülerinnen und Schüler des neusprachlichen Zuges die Möglichkeit, das kleine, möglicherweise sogar das große Latinum zu erwerben. Sie haben so gegenüber denen, die mit Latein begonnen haben, keine Nachteile, was die Wahlmöglichkeiten eines angestrebten Studiums anbelangt.
Die Kinder im neusprachlichen Zug können in aller Ruhe und ohne frühzeitige Festlegung in eine bestimmte Richtung ihre besonderen Begabungen entwickeln und diese durch ein breit gefächertes Angebot in der Mittelstufe so weiter entwickeln, dass ihnen in der Oberstufe alle Möglichkeiten offen stehen.

