Neues vom Hansa-Gymnasium

"AugenBlick, Orpheus! - Unser großes Opernprojekt im Haus im Park"

Großer Jubel im Haus im Park!

Am Donnerstag, den 31. Mai präsentierte das Hansa-Gymnasium die Oper "AugenBlick, Orpheus!". Ganz nach dem Motto "eine Oper für junge Leute" erzählte der Chor HANSA VOKAL in Zusammenarbeit mit dem Mädchenchor, dem Musikkurs Klasse 9, der Theater-AG "Musik und Bewegung" und dem Projektorchester die Geschichte von Orpheus und Eurydike mit tollen Kostümen und vielfältigen Klangelementen.

Bereits viele Wochen zuvor wurde im Musikunterricht, in den Chorstunden, in der Freizeit der Mitwirkenden und in einer Intensivwoche viel geprobt und einstudiert, so dass unter der Leitung von Elisabeth und Michael Solinsky ein wunderbares Opernprojekt entstand.

Um 19.00 Uhr füllten sich die Reihen des Saals mit vielen aufgeregten Zuschauern, unter ihnen viele Kinder und Familien. Mit einem Windspiel, der ersten Klangimprovisation und mit zwei Sprechern wurde die Geschichte eröffnet. Schon das erste Lied riss die Zuschauer mit. Von sehr ruhigen Klängen und einer entspannten Stimmung bis zur aufgebrachten Atmosphäre mit lautem Drumset war alles dabei.

Nicht nur auf der Bühne war viel zu sehen, auch vor der Bühne und neben dem Publikum wurde gesungen und getanzt. Der Musikkurs Klasse 9 mischte sich sogar unter das Publikum.

Die Zeit verging wie im Flug. Nachdem die Chöre das Finale gesungen hatten, tanzten bei der Zugabe sogar alle Beteiligten hinter der Bühne mit – und von den kleinen Malheuren hat das Publikum gar nichts mitbekommen.

Es war ein gelungener Abend, an dem man mit vielen bezaubernden Eindrücken nach Hause ging. 

Leonie Heiberger (Musikkurs Klasse 9)

"…Wir, die Schüler aus dem Wp-Kurs, waren zuständig für Improvisationen…Irgendwie hat es auch Spaß gemacht, einmal 'organisierten Quatsch' zu machen. Und als wir dann angefangen haben, zusammen mit den anderen Gruppen, also den Chören, Orchester etc., zu proben, hat man sich plötzlich wichtig gefühlt. Was vorher so belanglos war, wie ein nachgeahmtes Vogelgezwitscher oder ein Grunzen von beliebigen Silben, wurde plötzlich bedeutend. Wir hätten niemals einfach so auftreten können – einzeln, mit nichts als unseren Improvisationen, die schon ziemlich merkwürdig sind – aber zusammen mit Hansa Vokal, Mädchenchor und den Rezitationen der Theater-AG klang es fantastisch. Und plötzlich war alles, was wir gemacht haben, gar nicht mehr so komisch. Es ergab alles Sinn. Unsere Klänge bedeuteten etwas und halfen dabei, die Geschichte verständlich zu machen. Wir waren jetzt keine einzelnen Gruppen mehr, sondern eine große Gruppe, die gemeinsam an einem großartigen Projekt arbeitete. Jetzt ging es nur noch um Verfeinerungen: Einsätze mussten abgepasst und geprobt werden, jeder musste sich konzentrieren, der richtige Ton getroffen werden. 

Mir persönlich hat das Projekt mehrere Dinge gezeigt. Einmal, wie vielfältig die Musik ist und dass selbst Improvisationen geplant und geübt sein müssen. Außerdem hatte ich ein sehr schönes Gefühl, als ich auf der Bühne hinter dem Vorhang saß, den Glasharfenton ausklingen ließ und die Zuschauer jubelten. Erfolg! Wir haben etwas erschaffen, was Menschen gefällt. Wir alle zusammen. Wir haben viele Menschen durch Musik an diesen beiden Abenden glücklich gemacht."

Karoline Pfalzgraf (Musikkurs Klasse 9)

"Es war ein schönes Erlebnis. Zunächst war ich ziemlich nervös, doch später hatte ich wirklich Spaß. Die wilden Klänge des Musikkurses und die harmonischen Klänge des Mädchenchores vereinten sich mit dem Gesang von Hansa Vokal zu einem grandiosen Gesamtbild. Es war überwältigend." (Isgaard, Hansa Vokal) - "Mir haben die Proben sehr viel Spaß gemacht, weil ich mit der Zeit zwischen allen Stücken einen Zusammenhang erkennen konnte. Bei den Durchläufen haben manche Sachen erst so richtig Sinn ergeben." (Jule, Hansa Vokal) - "Der schönste Stress der letzten zwei Jahre." (Lysander, Hansa Vokal und Orchester)– "Es war wunderschön und auch ein bisschen magisch, als Team, als zusammengewachsene 'Chorfamilie' zu zeigen, was wir uns lange erarbeitet hatten." (Ella G., Hansa Vokal) – "Ich fand es total cool. dass ich in die Rolle eines Elysiers schlüpfen konnte." (Philipp, Hansa Vokal) -"Spektakuläres Licht, tolle Kostüme, Gefühl wie ein Profi, wunderschöne Frisuren (Eurydike!) und Schminke, Bombenstimmung im Backstage; die Luft war gefüllt von Aufregung und Vorfreude." (Carla, Hansa Vokal)