Neues vom Hansa-Gymnasium

Studienreise nach England - Sommer 2018

An dem Sonntag vor der Projektwoche traf meine gesamte Stufe sich um fünf Uhr morgens vor der Schule, startklar zur Englandreise. Wir wurden auf zwei Busse verteilt, nichts desto trotz war es ziemlich stickig im Bus. Ansonsten war es aber nicht so schlimm, wie man es sich mit zwei Klassen vorstellt. Nach 16 Stunden Fahrt erreichten wir am Abend unsere Jugendherberge, die Astral Lodge in Hastings. Unsere Unterkunft war jedoch eine Enttäuschung. Mein Zimmer hatte zwar einen ziemlich genialen Meeresblick, aber die Räume waren wirklich dreckig. Auch das Frühstück am nächsten Tag war really disappointing.

Den ersten Tag verbrachten wir in Hastings mit dem Besteigen der hastingschen Hügel und einer Selfie- Rallye. Der Ausblick, der direkt an der Steilküste gelegenen Hügel war wirklich fantastisch. Auch die Selfie- Rallye war auch super lustig, aber für Leute wie mich, die Kartenlesen irgendwie verlernt haben, war es echtes Langstreckentraining. Die Freizeit nach danach und unseren fünften Platz bei der Rallye haben wir also dementsprechend sehr genossen. Doch das eigentliche Highlight des Tages war das Baden in der britischen See. Am folgenden Tag ging es weiter nach Brighton. Brighton kann man sich wie den typisch englischen Urlaubsort vorstellen: Ein langer, mit Gamingcentern und Essensbuden ausgestatteter Pier, außerdem der Royal Pavillion (frühere Sommerresidenz eines Prinzen) und die vielen angesagten Läden an großen, lauten Straßen. Kurzum: Bunt, laut, voll. Ein echtes Urlaubs- Vergnügungs- Paradies.

Die sportliche Betätigung folgte am Nachmittag: Klettern an der Steilküste. Einmal hinunterklettern, zum in der Sonne funkelnden Meer und wieder nach oben zurück. Der Mittwoch, unser letzter voller Tag in der Herberge von Hastings war sehr geschichtsorientiert gestaltet. Vormittags (oder nachmittags, je nach deiner Gruppenzugehörigkeit) besuchten wir das Battle Field des Krieges im Jahr 1066 (In diesem Krieg kämpften der französische und der englische König um die Krone Englands.) Das heutige Naturschutzgebiet ist sehr großzügig und der Wohnort von einigen Schafen, und so ist das Bild des Kampffeldes, das sich einem bietet, sehr idyllisch. Am Nachmittag, nach etwas Freizeit in Hastings, ging es weiter zum Smugglers Adventure, einem Höhlenmuseum in Hastings. Hier hat man die Möglichkeit, die Geschichte der britischen Schmuggler hautnah mitzuerleben; veranschaulicht durch Filme, Erzählungen, Ausstellungsstücken und Selbsttests. Am frühen Abend, zur englischen tea time,durften wir uns entscheiden zwischen Fußballschauen und Hastings erkunden.

Trotz des Fußballspiels war der kommende Tag dann aber doch das Highlight der Reise: London. Wer von uns noch kein Fan der Hauptstadt war, ist es dort definitiv geworden.

Wir begannen unsere Sightseeing- Tour in Greenwich, wo es die Cutty Sark zu besichtigen gab, fuhren dann über die Themse zur London Bridge und schlenderten von dort durch die sehr internationale Stadt. Von London aus sind wir durch die Nacht zum Hansa gefahren und sind dort gegen 12: 30 Uhr angekommen. Dieser Trip hat sich also sehr gelohnt und hat sehr viel Spaß gebracht.