Ein Ausflug ins Museum


Die Klasse 6a machte am 10. September 2014 einen Ausflug ins Helms-Museum in Harburg. Wir hatten gerade Geschichte als Schulfach bekommen, und wollten uns nun im Museum darauf vorbereiten, dass wir nun die Stein- und Eiszeit durchnehmen würden.

Eine nette Dame führte uns in einen großen Raum mit Bänken und einem Gemälde mit Mammuts. Wir setzten uns auf die Bänke und die Dame setzte sich auf dem Boden auf ein altes Fell. Vor ihr lagen einige alte Gegenstände. Sie stellte sich vor und zeigte uns die Gegenstände. Einige waren echt, zum Beispiel die Axt, die aus einem Holzstab und einem ein wenig geschliffenen Stein bestand. Andere, wie zum Beispiel der kleine Tonkrug mit den eingeritzten Mustern, waren nicht wirklich so alt wie die Axt, aber die Originale konnte man im Museum finden. Nachdem wir uns ein wenig über die Gegenstände unterhalten hatten, standen wir auf und gingen über einen Flur mit alten archäologischen Funden eine Treppe hinauf, und dort oben war das eigentliche Museum.

Zuerst gingen wir quer durch den Raum und zu einem alten Container, vor dem wir uns alle platzierten. Die Dame erklärte uns, dass man Container wie diesen als Büro benutzte, wenn man gerade wieder etwas ausgrub. In dem „Büro“ gab es einige Schutzhelme und Werkzeuge zum Ausgraben. Sie zeigte uns auch einen rot-weißen Stab und einen roten Pfeil, die man auf das Foto, das man sofort nach dem Ausgraben machen musste, legte.

Als wir damit fertig waren, gingen wir in einen Raum, in dem massenhaft Vasen und Tonkrüge hinter einer Glaswand standen. Es standen auch die Ausgrabungsorte und die vermutliche Jahreszahl dabei. Sie erklärte uns einiges dazu und wir gingen zurück in den Flur. In einer Ecke war ein S-Bahn-Plan auf den Boden gemalt. An einigen Haltestellen standen Vitrinen mit Vasen, Haarkämmen und so weiter. Die S-Bahn-Stationen stellten den Ort dar, wo es gefunden worden war. Daneben standen die Stangen mit dem Stopp-Knopf, wie es sie in den Bussen immer gab. Wenn man den Stopp-Knopf drückte, erzählte eine Stimme in der Vitrine etwas zu dem Fund, wann es gefunden wurde und so. Als wir uns ca. 10 Minuten dort umgesehen, und sehr viele Stopp-Knöpfe gedrückt hatten, gingen wir die Treppe wieder hinunter in den Flur. Wir sahen uns einige Sachen dort an, unter anderem ein altes Grab von einem Mann, wie wir feststellten. Die Dame erzählte uns einiges dazu, dann durften wir Fotos machen, und sind zurück in den Raum gegangen, wo uns die Dame die Axt und den Tonkrug gezeigt hatte.

Nun war es Zeit, dass wir die Messer herstellten. Zusammen räumten wir die Bänke beiseite und nahmen uns Schutzbrillen, Unterlagen, Steine zum Schlagen und Steine zum Zerschlagen. Wir machten alles nach den Anweisungen der Dame und hatten schon bald einige schöne Messer hergestellt, die wir an kleinen Lederteilen ausprobieren durften. Wir wickelten sie in Zeitungspapier ein und wuschen uns die Hände.

Danach gingen wir noch in eine Nachbildung einer Höhle mit vielen Höhlenmalereien, die wir fotografieren durften, und zum Abschluss gingen wir noch in den Souvenir-Shop und einige kauften sich etwas. Als wir das Museum verließen, hatten wir alle das Gefühl, dass wir nun auf die Steinzeit und das Fach Geschichte vorbereitet waren. 

Rose Dahl 6a