Kunst am Hansa-Gymnasium


Werke der Schüler

Portrait-Projekt des Kunst-Profil Kurses im Dezember 2015

In ihrem dritten Semester haben sich die Schüler und Schülerinnen des Profilkurses Kunst mit dem Thema Portrait auseinandergesetzt. In Zeichnungen, Collagen und experimentellen Arbeiten wurden die verschiedenen Aspekte der Portrait-Darstellung beleuchtet und ausprobiert.

Als Abschlussarbeit wurden dann noch große Selbstportraits gemalt, lebendig und

ausdrucksstark. Wer einmal vom Malfieber infiziert war, nutzte jede Gelegenheit, zum Pinsel zu greifen, auch auf den Fluren wurde gemalt. Den Abschluss machte eine kleine Ausstellung der Bilder in den Arkaden des Lehrerzimmer-Flures.

Dörte Harris

Plakate

Plakate werben für Veranstaltungen des Hansa-Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler aus Klassen verschiedener Jahrgangsstufen, die im Chor mitsingen, gestalteten im Fach Bildende Kunst passende Plakate. Auf ihnen wird für die jeweilige Veranstaltung hingewiesen. Durch diese fächerübergreifende Verbindung von Musik und Kunst gelingt eine umfassende, mehrschichtige Themenauseinandersetzung. Das eigene Plakat hängen zu sehen, motiviert zudem.

Unterrichtsprojekt "Linolschnitt" in der Klasse 7z2 im Schuljahr 2012/2013

Unterrichtsprojekt "Farbtrennung" in Klasse 10 (Wahlpflicht) im Schuljahr 2012/2013

documenta-Fahrt nach Kassel mit dem Profilkurs Kunst, 3. Semester, im August 2012

Einen Besuch der documenta in Kassel muss man sich vorstellen wie einen Besuch in Babylon. Vom überwachsenen Schrotthaufen über Möglichkeiten neuer Währungssysteme und frischen Brisen, die den Besucher durch den Raum führen bis hin zu einem Spielplatz für Hunde, einer Frauenskulptur mit Bienenstock als Kopf und einem Mitmach-Sanatorium. Es findet sich viel auf der documenta, Unsäglichkeiten und Unverständlichkeiten. Da muss man sich anstrengen, um einen Zugang zu gewinnen, jeder Künstler spricht in einer anderen Sprache.

Nimmt man sich aber die Zeit und liest man die Beschreibungen, die jeweils bei den Arbeiten angebracht sind, so lichtet sich der Nebel und die einzelnen Werke werden klarer. Als Grundgedanken kann man immer wieder unsere Auseinandersetzung mit den uns gegebenen Ressourcen erkennen. Wenn die Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev in einem speziellen Raum kleine baktrische Prinzessinnen-Figuren aus filigranen Einzelteilen ausstellt, die seit über 2000 Jahren erhalten sind, ohne dass die Teile verloren oder kaputt gegangen sind, dann spricht hier der Umgang mit diesem wunderbaren Kulturgut stellvertretend für das Anliegen der documenta-Leiterin.

Der überwachsene Schrotthaufen in der Karlsaue rückt auf drastische Weise unsere Wegwerfkultur in den Focus, ein Währungssystem aus Torf-Barren lässt uns nachdenken über die Wertigkeit von künstlichen Geldsystemen gegenüber den grundsätzlichen Lebensnotwendigkeiten, nämlich die Erde, aus der alles kommt, was uns am Leben erhält.
Natürlich hatten die Schüler ganz besondere Lieblinge: einen Raum von Nalina Malini zum Beispiel, in dem über rotierende Lampignons ein verzaubertes Figurenspiel an die Wände projiziert wurde; weiterhin die Installation von Susan Hiller, die 100 Widerstandslieder gesammelt hat, und über eine Duke-Box anwählen lässt. Gleichzeitig konnte man die Texte an den Wänden des Raumes mitlesen. Die Auseinandersetzung mit politischen Missständen war ohnehin in vielen Arbeiten zu erkennen, der Zugang kostete Kraft, neue Sprachen lernen ist eben nicht einfach.

Zum Glück war da noch der temporäre Photoautomat, der und wieder ins hier und jetzt brachte und nicht zu vergessen die Dönerbude, die zwar nicht wirklich zur documenta gehörte, aber ein wichtiger Bestandteil unseres Aufenthaltes war.

Eine Modenschau in der Schule? - Ja!

Im Rahmenplan Kunst der Oberstufe ist der Bereich Design fest verankert. Bislang hatten wir uns an Grafik- oder Möbel-Design abgearbeitet, das ist greifbar und nicht so belegt mit einschlägigen Vorerfahrungen: in den Zeiten von GNTM möchte man da doch sehr vorsichtig sein. Im letzten Schuljahr hat der Profilkurs Kunst das erste Mal das Thema Mode-Design untersucht. Um dies in den praktischen Arbeiten nicht zu beliebig werden zu lassen, nahmen wir Abstand von dem Entwerfen von Glitzer-Kleidchen oder Alltagsbekleidung. Es ging vielmehr zunächst um die Zusammensetzung von Form und Farbe zu einer Art Kleidungs-Komposition. Dabei herausgekommen sind Schautafeln mit Mode-Figurinen, die wunderschöne, variantenreiche, und keineswegs "gewohnte" Entwürfe präsentieren.

In der weiteren praktischen Arbeit wurde ein Kleidungsstück zum Thema "Wasser" oder alternativ zu einem anderen selbst gewählten Thema entworfen. Der jeweilige Begriff wurde zunächst auf die unterschiedlichen Ausformungen und Qualitäten hin untersucht, zum Beispiel: Tropfen, Welle, Schaum, Gischt, Strömung, Regen etc... Skizzen und Sammlungen lieferten die Vorlagen, an lebensgroßen Modepuppen wurde das Kleidungsstück entworfen und im Maßstab 1:1 gearbeitet.

Wie aber kann man Kleidungsstücke am schönsten präsentieren?
Natürlich: Man macht eine Modenschau! - Aber erst einmal die Werbung dazu. Die Plakate hierfür wurden ebenfalls von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfen, in einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Wandsbek. Timo Durst, ein junger, sehr kompetenter Grafik-Designer, begleitete die Schüler mit Rat und Tat, so dass zumeist sehr hochwertige und aussagekräftige Plakate entstanden.

Hier nun einige Eindrücke von der Modenschau des Profilkurses Kunst im Juni 2012 - im Hintergrund war jeweils ein Titel oder Slogan zu dem Modell und einige Bilder zu Entstehungsprozess und Idee zu sehen.

Kunst-AG in Hamburger Kunsthalle

Die Kunst AG am Hansa Gymnasium ist offen für Schüler und Schülerinnen von der Klasse 5 bis zur Klasse 9. Einmal in der Woche wird im Kunstraum gemalt und gezeichnet und in regelmäßigen Abständen, ca. alle 6 – 8 Wochen, eine aktuelle Ausstellung in Hamburg besucht.

Am 21.10.2011 gab es die erste Exkursion in die Hamburger Kunsthalle. Das 50 m2 große Bild von Hans Mackart: “Einzug Kaiser Karls des V. in Antwerpen“ ist immer wieder beeindruckend – aber die modernen Meister mindestens genau so spannend. Da sich die praktischen Arbeiten der Kunst AG gerade um das (Selbst-)Portrait drehen, passte es gut, dass uns die Museumspädagogin auch durch die aktuelle Einzelausstellung von Max Liebermann führte. Dort gemachte Skizzen können nun wiederum Anlass für neue Bild-Ideen, sein. Begleitet wird die Kunst-AG von zwei engagierten Oberstufenschülern, Sarah Zahorsky und Emil Serge Rapp.

Abschiedsausstellung des Profilkurses Kunst 2011

In ihrer letzten Schulwoche vor den Sommerferien 2011 hat der letzte Profilkurs Kunst der Schule ein besonderes Abschiedsgeschenk beschert: eine Art Museum in der Schule. In der Rotunde war eine Wandelausstellung aufgebaut, anhand derer unterschiedliche künstlerische Stilrichtungen sichtbar wurden. („Wandelausstellung“ ist hier im Sinne von Verwandlung zu sehen) Den roten Faden bildeten ein Tisch und ein Hase. Der Tisch wurde als festes Element immer wieder neu verändert oder bestückt und der Hase führte sozusagen durch die Ausstellung in Anlehnung an die Aktion von Joseph Beuys: „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“. Schautafeln zu den jeweiligen Ausstellungsthemen erläuterten die dabei verwendeten Kunstrichtungen und Künstler. Die Ausstellung umfasste 2 Wochen, wobei in den ersten 8 Tagen beinahe jeden Tag ein anderes Thema gezeigt wurde:

 -         1. Tag: Installation

-         2. Tag: Konzeptkunst

-         3. Tag: Installation, nach Anna Oppermann

-         4. Tag: die Oppermann-Installation wurde fortgeführt mit weiteren Schülerarbeiten.

-         5. Tag: Verhüllung, nach Christo und Jeanne Claude

-         6. Tag: weiterhin Verhüllung

-         7. Tag: Aktion, „Frühstück für Spoerri“

-         8. Tag: Fallenbild, nach Spoerri

-         9. bis 14. Tag: Zusammenfassende Ausstellung von Teilstücken der jeweiligen       Arbeiten

Innerhalb der gesamten Zeit wurden zudem Führungen mit Schülergruppen gemacht, bei denen die unterschiedlichen Kunstrichtungen erklärt wurden und bei denen aktiv künstlerisch mitgearbeitet und ausprobiert wurde. So wurde zum Beispiel bei „Konzeptkunst“ nach einem vorgegebenen Konzept der Tisch eingedeckt oder die Installation nach Anna Oppermann wurde ständig durch Schüler-Zeichnungen erweitert. Ein Mitmach-Museum mitten in der Schule, wo findet man so etwas?!

-- Und dass die Schüler in dieser Woche ihre „Motto-Woche“ hatten, führte sozusagen zusätzlich zu einer optischen Bereicherung.

Baumschule

Bei uns wird der Begriff „Baumschule“ wörtlich genommen! Die Unterbringung der Schulpflanzen im Klassenraum sorgt für eine gute Allgemeinbildung auch bei unseren grünen Freunden!

Buchbinden im Kunstunterricht

Was hat Buchbinden im Kunstunterricht zu suchen? Nun, im Rahmenplan der Sekundarstufe II finden sich unter dem Überbegriff „Alltagskultur“ auch die Dinglichkeiten, die uns in unserer Kulturwelt umgeben, also Design, Layout, Foto, Film; selbst die Kunst des Feierns und Spielens sind im Lehrplan genannt. In der diesjährigen Oberstufe wurde im zweiten Semester parallel in zwei Kunst-Kursen das Buch zum Thema gemacht. Beide Kurse bearbeiteten dieselben Inhalte, in beiden Kursen entwickelten die Schüler eigene Buch-Projekte, die sie dann von der Schrift bis zum Bild selbst gestalteten. Zum Abschluss wurden die Bücher dann gebunden. Als Fachmann dafür konnten wir Volker Jung gewinnen, einen Kunstkollegen und alten Hasen in Sachen Buchbinden und Layout. So wurden an einem Tag wiederum parallel in beiden Kursen die Bücher mit professionellem Arbeitsmaterial unter Herrn Jungs Anleitung fertig gestellt. Die Ergebnisse reichten von Kinderbüchern über Tagebücher, Reiseberichte, Modezeichnungen, bis hin zu Kochrezepten und kleinen Nachschlagewerken. Insgesamt ein schönes Projekt mit vielfältigen Ergebnissen!

Kooperation Kunst Latein

In der Kooperation zwischen Kunst und Latein haben sich die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2011 mit „Niobe“ beschäftigt, einer Figur der griechischen Mythologie. Niobe, die Gemahlin des Thebanischen Königs Amphion stellt sich über die Titane Leto, lästert über sie und verbietet deren Verehrung. Der Sage nach töten daraufhin die zwei Kinder der Leto alle vierzehn Kinder der Niobe mit Pfeil und Bogen. Durch den ungeheuren Schmerz erstarrt Niobe daraufhin und wird von den Göttern zu Stein verwandelt. Jedoch auch dieser Stein hört nicht auf, zu weinen. Eine packende Geschichte, in der Niobe viele verschiedene Zustände durchläuft. Zunächst ist sie die hochmütige, eitle Göttin, dann wird sie zu einer verzweifelten, zu Tode verletzten Mutter und dann erstarrt sie zu einem weinenden Stein.

Die Schüler und Schülerinnen entwickelten über intensive und variationsreiche Skizzenreihen jeweils ihr Bild der Niobe. Die hier gezeigten Abbildungen entstanden während der anschließenden Ausstellung, darum sind in den Bildern leider Licht-Reflektionen zu sehen.

Selbst-Portrait der S3

Ein ganz besonders schönes Kunst-Projekt im Schuljahr 2010/2011 war das Portrait-Malen des Profilkurses S3. Sehen Sie selbst!

Exkursion in die Kunsthalle am 27.10.2010

Einen sehr fröhlichen Kunsthallenbesuch erlebte der Kunst-Profilkurs S3 im Oktober letzten Jahres. Unser Führer Jeff Turek erläuterte uns in heiterer Stimmung auf das allerfeinste die ausgestellten Arbeiten der Ausstellung „All art has been contemporary“, in der Kunstwerke sowohl alter Meister als auch der klassischen Moderne den Werken aktueller Künstler gegenübergestellt wurden. Anhand dieser wunderbaren Gegenüberstellung konnte im Gespräch ein feiner Überblick der jüngeren Kunstgeschichte geschaffen werden - und der Spaß kam auch nicht zu kurz.

Projekt mit Bildbearbeitung
"Mr. und Mrs. Wood"


Hergestellt durch den Kunst-Leistungskurs der G9 im Februar 2010.

Lithographie

Im Rahmen des Semesterthemas „Drucktechniken“ besuchte einer unserer Leistungskurse Kunst am 01.04.10 einen Lithographie-Workshop im Museum der Arbeit. Die „Lithographie“ ist ein Flachdruck. Druckstock ist dabei ein großer flach geschliffener Stein, auf den man mit fettiger Kreide das Bild zeichnet. Anschließend wird die Oberfläche des Steines in mehreren Arbeitsgängen so behandelt, dass die eigentliche Druckfarbe nur auf den gezeichneten Stellen haftet. Gedruckt wird dann mittels großer elektrischer Druckpressen, um den nötigen Druck zu erzeugen.Insgesamt war es ein aufwändiger Vorgang, der dennoch Spaß machte. Besonders das gemeinsame Bemalen der Steine war ein großes Vergnügen.

Entwurf und Bau von Modellen für ein Denkmal zum Thema „Migration"

„Kunst im öffentlichen Raum"

Hergestellt durch den Kunst-Leistungskurs S4-Gy9

 

 

Radierung

Radierung hat nichts mit einem Radiergummi zu tun. Das Wort kommt vielmehr aus dem Lateinischen, von „radere“ = Kratzen, wegnehmen, entfernen.Bei dieser Technik kratzt man mit spitzen Stahlnadeln eine Zeichnung in eine Metallplatte, um diese dann anschließend zu drucken.Der Leistungskurs Kunst am Hansa Gymnasium hat sich im vierten Semester dieser Technik hingegeben. Das muss man schon, denn die Technik ist aufwändig und langwierig. Zusätzlich zum Kratzen kann man auch Linien oder Flächen ätzen (Aquatinta) oder mit Weichgrund Materialien auf der Platte sichtbar werden lassen.

Architekturprojekt 2008

Unsere beiden Kunst-Leistungskurse haben im Sommersemester 2008 das Thema Architektur parallel behandelt. Neben der gemeinsamen Studienfahrt haben die Schüler jeweils in Klein-Gruppen entweder ein Wohnprojekt, sozusagen frei nach Frei Otto ein „Stapelhaus“ gebaut oder sie haben Expo-Pavillons für unterschiedliche Länder entwickelt.

Durch eine Einführung durch Frau Szepanski von der Architektenkammer in das professionelle Arbeitsmaterial und den praktischen Umgang damit erhielten die Schüler die Möglichkeit auf hohem Nivau Architekturmodelle herzustellen. Eines der Modelle, das „Stapelhaus“, war bis zum 11. Oktober in der Ausstellung „Architektur und Schule“ von der Hamburger Architektenkammer im Museum der Arbeit ausgestellt.