Das Fach Latein am Hansa-Gymnasium


Warum Latein lernen?

Im Lateinischen sind das Denken und die Kultur der römischen Antike überliefert, die bis heute die westliche Welt mitprägen. In seiner Klarheit und Prägnanz liegt eine große Schönheit, und durch seine Kenntnis können wir die unzähligen Dinge, die durch diese Sprache benannt wurden und werden, besser verstehen und beurteilen. Das Übersetzen aus dem Lateinischen verbessert das Verstehen schwieriger Texte und die Ausdrucksfähigkeit im Deutschen. Es ist eine Schule für Logik, Genauigkeit und Konzentration.

Latein im Sprachenangebot des Hansa-Gymnasiums

Latein kann ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache nach Englisch gewählt werden. Ihr Kind interessiert sich für Rom und die Antike und überlegt Latein zu wählen? Willkommen in unserer Lateinwerkstatt, die einmal jährlich in der Regel nach den Herbstferien stattfindet.

Das Latinum erwerben die Schüler, indem sie am Ende der Jahrgangsstufe 10 fünf Jahre Lateinunterricht mindestens mit der Note "ausreichend" abschließen. Das Große Latinum kann durch eine Zusatzprüfung in Jahrgang 10 oder ein Weiterbelegen der Sprache in der Oberstufe erreicht werden. Weitere Informationen zu Latinum und Großem Latinum finden Sie hier.

In der Oberstufe können die Schüler Latein als vierstündigen Wahlpflichtkurs weiterführen, der nicht ins Abitur eingebracht werden muss. Die Weiterführung der Fremdsprache hat den Vorteil, dass statt zweier zweistündiger ein vierstündiger Kurs belegt wird, was auch eine geringere Belastung durch Klausuren bedeutet. Eine Übersicht über das Kursangebot in der Oberstufe gibt es hier.

Wie muss ich mir den Lateinunterricht heute vorstellen?

Im Mittelpunkt des Lateinunterrichts stehen die lateinische Sprache und die Welt der griechisch-römischen Antike. Schritt für Schritt erwerben die Schüler die Fertigkeit, das kompakte und oft vieldeutige Latein zu übersetzen. Sie lernen, sich die Texte durch genaues, konzentriertes Hinsehen und Kombinieren zu erschließen, sie in ihrer Bedeutung zu erfassen und in einen passenden deutschen Ausdruck zu kleiden. Mit der Zeit sind die Schüler in der Lage, sich Texte in Partner- oder Gruppenarbeit selbstständig zu erarbeiten und ihre Ergebnisse angemessen zu präsentieren. Wie in jeder Sprache geht es dabei nicht ohne regelmäßiges Lernen, z.B. der Vokabeln. Über das Übersetzen hinaus haben gegenwartsbezogene Themen und projekt- und handlungsorientierte Elemente dabei heute ebenso ihren Platz im Lateinunterricht wie die Vermittlung von Lern- und Übersetzungsstrategien und der Einsatz neuer Medien. Bei Wettbewerben und außerunterrichtlichen Aktivitäten wie dem Römertag und anderen Projekten können die Schüler ihrem Interesse an Sprache und Leben der Römerzeit über den Unterricht hinaus nachgehen.

In den ersten Lernjahren orientiert sich der Unterricht am Lehrwerk prima.nova, dessen abwechslungsreiche Aufgabenformate Lust auf die Bearbeitung machen und unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die enthaltenen Texte greifen Themen auf, die, angepasst an das Alter der Schüler, ihre Lebenswirklichkeit widerspiegeln und gleichzeitig zum Nachdenken über Fremdes in der antiken Gesellschaft anregen. Ab Klasse 9 lernen die Schüler, sich mit Hilfe eines lateinisch-deutschen Wörterbuches zunehmend selbstständig lateinische Originaltexte zu erschließen.