Politik kommt in die Schule


Für viele von uns Schülern ist Politik noch kein großes Thema. Dass Politik aber sehr spannend sein kann, gerade wenn sie uns betrifft, wie bei dem Thema des Wahlrechts ab 16, hat eine Veranstaltung zum neuen Wahlrecht ab 16 am 12.02.2013 im Hansa-Gymnasium gezeigt.

Wir (Nicolas Kleenworth vom Luisen-Gymnasium und ich, Simon Peeck) hatten der Presse entnommen, dass die Abstimmung über die Absenkung des Wahlalters am 13. Februar in der Hamburger Bürgerschaft in zweiter Lesung durchgeführt werden sollte, um das Gesetz zu verabschieden. Uns beiden fiel auf, wie wenig wir darüber informiert waren und führten daher eine Umfrage unter unseren Mitschülern durch, um zu sehen, ob es den anderen Betroffenen ähnlich ging. Diese Umfrage bestätigte das, was wir selbst vermutet hatten. Eine deutliche Mehrheit wusste nicht über das kommende Wahlrecht Bescheid und war zudem dagegen, bereits mit 16 zur Wahl gehen zu können.

Wir planten  schon zu diesem Zeitpunkt, Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft und aus dem Bundestag in die beiden Schulen einzuladen, um Fragen zum Thema zu stellen. Die Politiker sagten schnell zu und waren sehr gespannt auf die Diskussionsveranstaltung. Die Schulleitung beider Schulen war freundlicherweise bereit, uns kurzfristig Zeit für die Veranstaltung einzuräumen.

Die Schüler befragten die Abgeordneten Peri Arndt (SPD), Ute Becker-Ewe (Die Grünen), Sylvia Canel (FDP), Tim Golke (Die Linke) und André Trepoll (CDU) und es entwickelte sich sowohl am Hansa- als auch am Luisen-Gymnasium eine rege Diskussion, über die in mehreren Zeitungen und im Fernsehen berichtet wurde.

An der sehr spannenden zweiten Lesung, die das Wahlrecht ab 16 legitimierte, durfte ich daraufhin als Dankeschön der Politiker teilnehmen.

Simon Peeck (S2)

Links: taz, Bergedorfer Zeitung, Hamburg 1