Facettenreiche Studienfahrt nach Barcelona


Wer sich am Montag, den 10. Juni 2013, um 8:15 Uhr am Hamburg Airport in der Nähe des Germanwings-Schalters aufgehalten hat, wird vielleicht eine Gruppe Reiselustiger vom Hansa- und Luisen-Gymnasium bemerkt haben, die ihre Studienfahrt nach Barcelona antraten.

Voller Erwartung und Vorfreude stiegen wir ins Flugzeug – für einige war es ein Flug in eine bekannte Stadt, für andere tat sich Neuland auf. Das vor uns liegende Programm war so bunt wie die Gruppe selbst: Latein- und Spanischkurse mit Schülern aus drei verschiedenen Profilen vom Hansa- und vom Luisen-Gymnasium hatten sich für das Abenteuer Barcelona zusammengetan.

Die Unterkunft war vom Flughafen aus schnell und bequem zu erreichen, während die Fahrt von dort in die Innenstadt eine Geduldsprobe war. Endlich angekommen, erkundeten wir am ersten Nachmittag unter Anleitung einiger Gruppenmitglieder die Altstadt. Den folgenden Tag verbrachten wir auf den Spuren Antoní Gaudís; wir besuchten die beeindruckende Sagrada Familia, die "Elbphilharmonie Barcelonas", und den Park Güell. Danach kamen die Lateinkurse auf ihre Kosten: Den Mittwoch verbrachten wir in der Stadt Tarragona, die auf den Ruinen der römischen Stadt Tarraco steht. Dank einer Spende der Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung stand uns ein eigener Bus mit Fahrer zur Verfügung, der uns zum Museo Arqueológico fuhr und anschließend bei einer Touristenführerin zu einem ausführlichen und interessanten Stadtrundgang absetzte. Am Tag vor der Abreise, dem Profiltag, wurde es noch einmal richtig praktisch: Die Profilgruppen bearbeiteten in der Stadt ihre mitgebrachten Aufgaben, sprachen mit Bewohnern und Touristen, schossen ein Foto nach dem anderen und waren dankbar, dass es zwar warm aber nicht zu heiß für die Durchführung der Projekte war.

Neben den geplanten Unternehmungen bot sich viel Freiraum für individuelle Wünsche und spontane Entscheidungen. So konnte man Zeit am Strand verbringen, Sonne tanken und Freundschaften vom Barcelona-Austausch aus der Mittelstufe auffrischen. Manch einer wird sich über seine Spanischkenntnisse gefreut haben, während andere wieder einmal feststellen mussten, dass man mit Englisch nicht überall auf der Welt weiterkommt…

Der Rückreise nach Hamburg sahen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Als alle sicher wieder deutschen Boden erreicht und ihr Gepäck eingesammelt hatten, zogen Frau Jaklin und Frau Zirkel-Maas ein positives Fazit. Nach eigenen Angaben würden sie sogar wieder mit uns wegfahren… Für uns Schüler gilt das auf jeden Fall.

Franziska Richter, S3