Studienfahrt des Französisch-Profilkurses nach Paris


Unsere Studienfahrt begann am Sonntagabend mit einer 10-stündigen Bahnfahrt, die sich wegen eines Böschungsbrandes in Harburg verlängerte, bevor es überhaupt losgegangen war.

Nach der Ankunft am Pariser Gare de l´Est ging es erst einmal zu unserer Unterkunft, einem Hotel in zentraler Lage in der Nähe des Bahnhofs. Dort stellten wir unser Gepäck ab und begaben uns übergangslos auf die erste Sightseeing Tour mit Abstechern zu der Bastille, dem Hôtel de Ville, der Ile St. Louis, der Ile de la cité mit der Kathedrale Notre-Dame, dem Louvre, der Place de la Concorde, den Champs Elysées, dem Arc de triomphe, und als letztes zum Trocadéro. Von dort ging es zum krönenden Abschluss noch zu Fuß auf den Eiffelturm mit der besonders schönen Aussicht über Paris. Mit müden Füßen schleppten wir uns abends in eine Brasserie, die in der Umgebung des Hotels lag. Dort wurde das erste Menü auf französischem Boden kredenzt.

Am nächsten Morgen gab es für die gesamte Gruppe ein typisch französisches Frühstück, das aus Baguette, Croissants, Marmelade und heißem Kakao oder Kaffee bestand. Das Besichtigungsprogramm des Tages begann mit dem Viertel Montmatre: Wir bewunderten die Basilika Sacré coeur, die place du tertre, den Weinberg von Montmatre und die tiefste Métrostation von Paris. Anschließend besuchte der gesamte Kurs einen Markt im Viertel Belleville, auf dem praktisch alles zu finden war. Man konnte dort exotische Früchte, typisches französisches Brot, alle Arten von Haushaltswaren und sogar erstaunlich günstige Markenkleidung kaufen. Nachdem sich die Gruppe endlich wiedergefunden hatte, genossen wir im Park von Belleville ein gesundes Picknick mit Blick über Paris. Am Nachmittag stand das musée d’Orsay auf dem Plan. Am Abend aßen wir in einem italienischen Restaurant Pizza und Pasta.

Der Mittwoch war schon unser vorletzter Tag der Studienfahrt. An diesem Tag machte der gesamte Kurs einen Ausflug in das weltberühmte Schloss von Versailles. Nach der Besichtigung des Schlosses ging es zum Centre George Pompidou und dem Viertel Les Halles. Am Abend hatten wir die Möglichkeit, in einem Restaurant im jüdischen Viertel des Stadtviertels Marais, dem L´As du Fallafel, sehr gutes typisch jüdisches Essen zu uns zu nehmen.

Am letzten Tag wollten wir eigentlich gemeinsam die Catacombes, den Pariser Untergrundfriedhof, besichtigen, doch als wir die Schlange sahen, wurde das Programm mittels eines demokratischen Mehrheitsbeschlusses geändert und wir fuhren nach La Défense, einem futuristischen Büro- und Einkaufsviertel. Am Nachmittag hatten wir ausreichend Freizeit, um Mitbringsel zu kaufen, in der Modehauptstadt Paris shoppen zu gehen oder aber noch einen Versuch in den Catacombes zu starten. Danach hieß es leider schon wieder, sich für die lange Bahnfahrt mit Verpflegung einzudecken und den Koffer zu packen.

Die Rückfahrt führte uns aufgrund eines Bahnstreiks leider nicht einfach direkt nach Hamburg. Wir mussten nach Straßburg fahren und dort im Hotel übernachten. Erst am Mittag des nächsten Tages erreichte der sichtlich geschaffte, aber dennoch sehr zufriedene Kurs wieder den Hamburger Hauptbahnhof.

Französisch-Kurs S3/4, Jonathan Dehn