Besuch bei der Bergedorfer Zeitung im November 2012


Wir, der Plus-Kurs Journalismus am Hansa-Gymnasium, haben unsere erste Exkursion bei der Bergedorfer Zeitung am Dienstag, den 20. November 2012, gemacht. Um Unklarheiten zu klären: Ein Plus-Kurs ist eine Art Begabtenförderung, bei der Schüler einige Unterrichtsstunden ausfallen lassen, um dann in ihrem jeweiligen Plus-Kurs in bestimmten Fächern gefördert zu werden. Unser Plus-Kurs wurde aufgrund der vielen Anmeldungen (überwiegend natürlich Mädchen) in zwei Gruppen geteilt. Deshalb begleiteten uns auch zwei Lehrer, Frau Jaklin und Herr Dwenger.

Um 13:30 Uhr ging es dann los. Ausnahmsweise waren einmal alle da und das auch noch pünktlich. Wir gingen vorerst zu Fuß los, für uns Jugendliche natürlich ein leichter und nicht im Geringsten herausfordernder Marsch, bei dem es überhaupt kein Gemecker gab. Dann noch kurz eine kleine Busfahrt und wir waren da.

Unser erster Eindruck: Das ist also die Redaktion der Bergedorfer Zeitung, etwas klein… Naja, der erste Eindruck täuscht gern, weshalb wir uns zwar überrascht, aber nicht demotiviert von einem netten Herrn, der uns später auch betreuen sollte, in das Gebäude führen ließen. Es sah eigentlich alles wie in jedem anderen Büro aus: eintönige Wände, Arbeitsplätze, Angestellte, die Kaffee tranken und eine relativ gelassene Atmosphäre. Der nette Herr, der sich als Herr Rath, Chefredakteur der Bergedorfer Zeitung, vorstellte, führte uns dann in den "Gäste-Raum". Hier werden, wie der Name schon sagt, Gäste empfangen, wenn auch für gewöhnlich etwas ältere, seiner Aussage nach. Im Gäste-Raum waren wir dann alle positiv überrascht. Es war richtig einladend. Ein großer Tisch, bei dem sich alle gegenseitig in die Augen schauen konnten, Zeitungsartikel wohin das Auge reicht und etwas Verpflegung in Form von Getränken und kleinen Snacks gab es auch.

Nun wurde uns eine PowerPoint-Präsentation vorgeführt, die über den Verlag und die Arbeit eines Zeitungsredakteurs informierte. Zuerst waren wir über diese Standardpräsentation ein wenig enttäuscht. Aber im Gespräch beantwortete Herr Rath dann all unsere Fragen mit beeindruckender Kompetenz. Er erklärte jeden der Punkte ausführlich und sehr informativ und wusste zu eigentlich allem etwas. Was bei uns am meisten Verwunderung ausgelöst hat, war, dass das Schreiben der Artikel eigentlich der geringste Teil der Arbeit für die Journalisten ist. Das Finden einer Nachricht und das darauffolgende Recherchieren sei, so Herr Rath, der Hauptanteil der Arbeit. Im Großen und Ganzen war es ein schöner Ausflug, von dem wir viele nützliche und interessante Infos mitgenommen haben!

Atila Lalee