Reisebericht über die Kennenlernfahrt der Klasse 5a nach Amrum


Unsere Klasse war fünf wirklich tolle Tage auf Amrum. Es hat uns sehr gut gefallen und wir haben tolle Sachen gemacht. Zum Beispiel waren wir auf einem Leuchtturm, wo uns ein unglaublicher Ausblick erwartete. Man konnte ganz Amrum überblicken! Wir haben auf der Klassenreise viel miteinander gelacht und Spaß gehabt. Spiele haben wir natürlich auch gespielt. Unser Lieblingsspiel hieß "Superklobi" und war echt lustig!

Fahrrad gefahren sind wir auch, und ich finde, obwohl es nur fünf Tage waren, ist sich unsere Klasse ein großes Stück näher gekommen, und das ist ein Grund, stolz zu sein. Das Essen hat auch sehr gut geschmeckt. In der Freizeit waren wir oft am Strand und sind auf den Steinen geklettert. Das hat mir großen Spaß gemacht. Am Donnerstag hatte Julia Geburtstag. An diesem Tag sind wir auch Fahrrad gefahren und haben dreimal Pause gemacht: zweimal für den Strand und einmal um ein Eis zu essen, das laut Herrn Lehmann das Beste der Insel sein sollte. Die Fahrräder haben wir uns von einem Verleih ausgeliehen und sind dann gleich losgefahren. Als wir pünktlich zum Essen wieder da waren, gab es erstmal leckeren Backfisch. Alle unterhielten sich lachend darüber, wie schön die Fahrradtour gewesen sei.

Wir haben auch eine Nachtwanderung gemacht und wurden im Dunkeln um die Insel geführt. Als wir ein kleines Tastspiel spielten, fühlten wir sogar einen Schuh und den Panzer einer Seespinne! Nachdem wir ein Stück gegangen waren und auf einer etwas höher gelegenen Plattform Pause machten, erzählte uns die Führerin ihre Version, wie das Salz ins Meer gekommen war. Sie erzählte uns von Forken, faulen Männern, Seeleuten, Otterbanches und von Zaubermühlen, und wie sich das alles auf Föhr zugetragen hatte. Wir lauschten gebannt ihrer Erklärung, wie die Otterbanches aussahen: grüner Körper, rote Haare, lange knochige Arme und rot blinkende Augen. Natürlich sorgte es dann für Aufruhr, als am Himmel plötzlich ein Flugzeug mit zwei roten Blinklichtern vorbei flog. Aber als wir weitergegangen waren, hatte sich die Aufregung wieder gelegt und wir waren schon bald an der nächsten Plattform angekommen, wo uns die Führerin etwas über den Leuchtturm erzählte, der in dieser dunklen Nacht der einzige Lichtschein war. Nachdem wir wieder zurück im "Nordseeheim" waren, fielen wir schnell in einen wunderbaren Schlaf.

Am Donnerstagabend war es dann so weit: Es gab eine fabelhafte Disco, bei der alle einen Mordsspaß hatten. An Essen und Trinken mangelte es überhaupt nicht.  Alle tanzten und lachten, und Max war der DJ. Nach einiger Zeit war es bereits spät geworden und wir gingen zu Bett. Reichlich müde, denn es war für alle ein anstrengender Tag gewesen. Am nächsten Morgen waren alle hellwach und bereit zur Abfahrt. Viele waren traurig, weil die Klassenreise super gewesen war – in dem Punkt waren wir uns einig. Diese Klassenreise war die schönste, die ich jemals hatte.

Rose Dahl