BIGMUN 2026

Artikel von Sarah Winkelmann und Julia Breuning

Wie jedes Jahr war das Hansa auch dieses Jahr wieder zur MUN-Konferenz nach Birkerød, in die Nähe der dänische Hauptstadt Kopenhagen gereist

Unser Trip fing direkt mittwochs chaotischer an als geplant. Laut Plan wollten wir uns zusammen um 10:30 Uhr alle am Hauptbahnhof treffen, um dann gemeinsam um 10:50 Uhr mit dem ECE loszufahren, doch glücklicherweise hatte Herr Wähler morgens aber nochmal online geschaut und dort festgestellt, dass der Zug den wir gebucht hatten, gar nicht fuhr und ausfiel.

Wir sind dann also alle morgens um 7 Uhr panisch Herr Wähler und Frau Bartels geweckt worden, die alle angerufen haben, um uns mitzuteilen, dass wir jetzt spontan doch die Bahn um 8:50 Uhr nehmen mussten.

Das hat letztlich auch bei allen geklappt, wobei Frau Bartels die Tür kurz blockieren musste, damit es auch noch die Letzten schafften.

Angekommen in Birkerød haben wir uns dann die Eröffnungszeremonie angeschaut und sind anschließen zu unseren Gastfamilien gefahren.

Mit den Gastgeschwistern, die wir alle hatten, haben wir die ganze Woche über viel unternommen und sind nach den Debatten dementsprechend immer noch ins Zentrum gefahren.

Von Donnerstag bis Samstag haben wir dann in unseren Komitees debattiert, wir vertraten United Kingdom. Jedes Komitee hatte drei Themen, über die wir diskutieren sollten und eine Resolution erstellen sollten (eine Resolution ist ein abschließender Beschluss der UN, welcher Bewertungen und Forderungen der einzelnen Länder zu dem Thema enthält, und eine Lösung bieten soll).

Die Sitzungen gingen jeden Tag von 9-17 Uhr, was zwar anstrengend war, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn man beim Diskutieren dreimal die Regeln gebrochen hatte, musste man eine kreative Strafe machen, wie z.B. Karaoke singen oder einen Tanz aufführen, was sehr lustig war. Sich auf eine Resolution zu einigen war teilweise sehr schwer, da Länder oft sehr unterschiedliche Positionen vertreten und etwas zu finden, was die Mehrheit unterstützt, war dementsprechend mühsam.

Am Freitag sollte eigentlich eine Kanaltour stattfinden, aber leider war der Kanal wegen anhaltender Minusgrade zugefroren. Wir sind trotzdem nach Kopenhagen gefahren, um uns ein bisschen die Stadt anzuschauen, was sehr schön war, wenn auch sehr windig und kalt.

Ab Samstagnachmittag haben sich die Komitees der verschiedenen Arten zusammengetan, es gab also eine große Generalversammlung und ein großes ECOSOC Komitee. In diesen großen Gruppen wurde dann final über die herausgearbeiteten Resolutions diskutiert. Am Ende haben Emanuel Henn und Maria Dragoi beide eine Auszeichnung für den besten Delegates gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Am Sonntag mussten wir leider bereits etwas früher abreisen, um unsere Zugverbindung zu bekommen, weshalb wir leider bei der Abschlusszeremonie nicht mehr dabei sein konnten. Anders als bei der Hinfahrt hat aber auf dem Nachhauseweg alles gut geklappt.

Uns hat die Konferenz allen viel Spaß gemacht, wir haben nicht nur mehr über das debattieren und die Arbeit der Vereinten Nationen gelernt, sondern auch neue Leute kennengelernt und viele lustige Erfahrungen gesammelt.

Für das Hansa-Gymnasium nahmen teil:

Emanuel Henn, Leonard Weinrich, Maria Dragoi, Chiara Köker (alle S4 IB), Alessandro Kowalewski, Karma Tolba (beide S4 MINT), Lilith Schüler, Vinzent Joedicke  (beide S4 SEM), Lilith von Arnstedt (S2 SEM), Julia Breuning, Sarah Winkelmann (beide S2 KtP), Jubin Sabetian, Leah Schramm-Gajraj und Emil Skalicky (alle S2 IB).